Leidenschaft

Wie unvermögend ist doch der gutwilligste Fleiß der Menschen
gegen die Allmacht der ungeteilten Begeisterung!
Friedrich Hölderlin

Es lodert Feuer, glühender Tatendrang,
im Innern pocht es, streitbar vergeht der Tag,
die Nacht und jede noch so harte Zeit. Doch
Leben ist Liebe in Leid und Freude.

Das Füllen zügeln, eigner Tyrann sich sein?
Die Jugend sträubt sich, kämpferisch lebt sie gern
und Jahre voller Schaffensfreude
folgen. Sie folgen dem kühnen Kopfe.

Nun schau das Schiff an; Segel gehisst im Wind.
Voraus die Augen! Voller erkenntnisdurst
durchsegeln Frau und Mann das Leben.
Siehe die Sonne, sie ist ein Meister.

Ergraut betrachtend, zeigt die vergangne Zeit
mir augenfällig; Feuer entfachen sich
nur dort, wo Seelen wirklich brennen.
Brennen für Ziele im Geist der Freiheit.

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