Herbst

Nebel zieht durch diese Tage,
horch, es klingt wie eine Klage.
Finde wahrlich keinen Halt,
alles scheint in mir nur kalt.

Aus den Fenstern lehnen Schatten,
in den Höfen rascheln Ratten.
Stehe starr, wie festgefroren,
wünsch mich Tod und nie geboren.

Weg, wo bist du nur geblieben?
Regen hat dich fort getrieben?
Fühle mich so ganz verloren,
bis ein Lied kommt mir zu Ohren.

Lied, das mir die Hoffnung bringt,
Chor mit Liebe mich durchdringt.
Spüre Wärme, sehe Licht.
Strahlend hell der Tag anbricht.

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